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Soundbars News – Oktober

Der Herbst hat Einzug gehalten und das Jahr neigt sich langsam aber sicher seinem Ende zu. Wir wollen diesen Newseintrag nutzen, um Neuerungen auf HiFi-Soundbar.de vorzustellen. Außerdem gibt es Neuigkeiten vom Frauenhofer-Institut, welches derzeit mit einer ganz besonderen Studie Aufmerksamkeit erregt – viel Spaß!



Neue Testberichte zu Samsung und Yamaha

HiFi-Soundbar.de Updates
AREA DVD: Unser Portal erfreut sich wachsender Beliebtheit und ist zu einer festen Anlaufstelle rund um das Thema Soundbar geworden. Damit sich auch zukünftig daran nichts ändert, haben wir im Oktober neue Soundbar Testberichte online gestellt. Mit der Samsung HW-M450 und Yamaha YAS-306 sind gleich zwei Kundenlieblinge hinzugekommen. Die entsprechenden Reviews befinden sich in unserer Test-Rubrik.

Für den bevorstehenden November sind ebenfalls einige Neuerungen geplant, welche vor allem die Struktur der Website betreffen und für noch mehr Übersicht bei der Soundbar Suche sorgen werden. Des Weiteren wird zeitnahe ein neuer Testbericht zur Sony HT-XT2 erscheinen — bleiben Sie uns also weiterhin treu!



Frauenhofer-Institut vergleich Smart TVs und Soundbars

Frauenhofer-Institut

(Foto: Samsung)

Frauenhofer-Institut: Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie in Oldenburg hat von Samsung den Auftrag erhalten, die Sprachverständlichkeit und Klangqualität zweier Samsung Geräte miteinander zu vergleichen. In der Studie musste der Samsung UE65MU6179UXZG Smart TV gegen die Samsung HW-MS650 Soundbar antreten.

Hierbei wurde deutlich, dass bei Verwendung einer Soundbar, die „subjektiv wahrgenommene Höranstrengung […] um 15 Prozent verringert“ wird, womit nun auch von offizieller Seite bewiesen wurde, dass Soundbars eine erhebliche Verbesserung der Klangqualität zur Folge haben.

Für die Untersuchung wurden 15 Erwachsene zwischen 25 und 55 Jahren zu Messungen in das Sound-Technologies-Lab des Fraunhofer IDMT nach Oldenburg eingeladen. Die gesamte Pressemitteilung ist hier zu finden.


Samsung HW-M450 Test – Kabellos in Richtung Zukunft


Kabellos in Richtung Zukunft? Die Samsung HW-M450 macht es möglich! Mit Hilfe ausgeklügelter Wireless Komponenten schlägt die 2.1 Soundbar völlig neue Wege ein und versucht sich eine Spitzenposition auf dem hartumkämpften Soundbar Markt zu sichern.
Was sich hinter der neuesten Entwicklung aus Südkorea verbirgt und ob die unverbindliche Preisempfehlung von 329,00 Euro wirklich gerechtfertigt ist, erfahren Sie im weiteren Verlauf.

Gesamtansicht der Samsung HW-M450

Erster Eindruck

Das innovative Technik auch für Laien leicht verständlich ist, wird bereits während der Inbetriebnahme der Samsung HW-M450 deutlich. Innerhalb weniger Minuten ist das HiFi-System startbereit – sollten dennoch Fragen auftauchen, leitet eine übersichtliche Bedienungsanleitung durch den Installations-Prozess. Weiterhin befinden sich im Lieferumfang eine Fernbedienung, Netzteil, Wandhalterung und ein optisches Audiokabel. Letzteres ist eine nette Beigabe und ermöglicht die bequeme Verkabelung mit Ihrem TV-Gerät.

Wer auf andere Anschlussmöglichkeiten zurückgreifen möchte, kann die Soundbar ebenfalls per HDMI oder Bluetooth verbinden. Während die Verwendung des High Definition Multimedia Interfaces (HDMI) den Einsatz von HDMI ARC ermöglicht, vermeidet die kabellose Verbindung per Bluetooth nervigen Kabelsalat. Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, die Einrichtung ist in allen Fällen äußerst intuitiv und leicht durchführbar.

Besonders erwähnenswert ist das integrierte Display, welches sich nahtlos in die Gesamtoptik der edlen Klangleiste einfügt. Es lässt sich auch aus größerer Distanz mühelos ablesen, überzeugt durch seine einfache Menüführung und wechselt bei Nichtgebrauch nach wenigen Sekunden in den Standby-Betrieb. Sollten Sie keine Fernbedienung zur Hand haben, lässt die Soundbar sich optional auch per Smartphone-App steuern.

In puncto Ausstattung und Nutzerfreundlichkeit hat Samsung den großen Coup gelandet und lässt keinerlei Wünsche offen.


Technische Daten

  • Ausgangsleistung: 320 Watt
  • Kanäle: 2.1
  • Ein-/Ausgänge: 3,5-mm-AUX (analog), HDMI, Bluetooth, Anynet, USB, Optischer Audioeingang (digital)
  • Größe Haupteinheit: 7,05 x 5,35 x 90,85 cm
  • Größe Subwoofer: 20 x 39,2 x 37,8 cm
  • Gewicht: 9,2 kg

Sound

Der mitgelieferte, kabellose Subwoofer ist ein wichtiger Bestandteil der HW-M450. Er verbindet sich binnen Sekunden automatisch mit der Haupteinheit. Sollte es widererwartend zu Problemen kommen, ist die manuelle Kopplung ebenfalls möglich. In unserem Test lief die Bluetooth-Verbindung sehr stabil und die Wiedergabe von Abspielmedien erfolgte ohne Unterbrechungen oder Ruckler.
Wenn es an dieser Stelle etwas zu kritisieren gibt, dann das die Maße mit 20 x 39,2 x 37,8 cm recht groß ausfallen und ausreichend Stellfläche vorhanden sein sollte.

Wieder mit an Bord sind diverse vorgefertigte Sound-Modi, wie man sie bereits von vorherigen Samsung Modellen kennt: Standard, Music, Sports und Movie. Für sehr dialoglastige Szenen kann außerdem die sogenannte Clear Voice-Option aktiviert werden. Diese lässt gesprochene Inhalte in den Vordergrund rücken und verringert die Dynamik der restlichen Tonfrequenzen – ob diese Option wirklich notwendig ist, liegt wohl im Auge bzw. Ohr des Betrachters. Wir empfanden sie stellenweise als etwas zu unnatürlich.

Tontechnisch gibt es nichts zu bemängeln und das Sound-System verrichtet seine Arbeit tadellos. Höhen und Mitten werden sauber verarbeitet, Tiefen durch den Bass optimal nach Außen getragen. Wer das volle Potential der 320 Watt starken Anlage voll ausschöpfen möchte, sollte allerdings über eine kabelgebundene Verbindung (optisch-digital, HDMI) nachdenken, da der Ton hier noch einen Tick besser, als über Bluetooth, ist.


Fazit

Das Gesamtpaket der HW-M450 besticht auf ganzer Linie und setzt die Messlatte für zukünftige Konkurrenzprodukte extrem hoch! – Selten konnte uns eine Soundbar so sehr überzeugen!
Neben der eleganten Optik, der hochwertigen Verarbeitung, zahlreichen Anschlussmöglichkeiten und intuitiven Bedienelementen, sorgt vor allem der satte Sound für wahre Freudensprünge. Besitzer kleiner bis mittelgroßer Wohnzimmer werden hier voll auf Ihre Kosten kommen und Filme/Musik in völlig neuem Gewandt erleben.

Samsung typisch wurde nicht nur neueste Technologie verbaut, sondern auch langfristig gedacht: Dank Kompatibilität zum Wireless Rear Kit lässt sich die Klangleiste optional um zwei kabellose Real-Speaker erweitern, was raumfüllenden 5.1-Surround-Sound ermöglicht.

Wenn Sie auf der Suche nach einem erschwinglichen HiFi-System sind, welches nahezu alle Wünsche erfüllt, könnte die Samsung HW-M450 genau das Richtige sein.

Samsung HW-M450 Soundbar (320W, Bluetooth, Surround-Sound-Expansion) Schwarz

Preis: EUR 189,99

4.2 von 5 Sternen (180 Bewertungen)

65 gebraucht & neu erhältlich ab EUR 145,56



Yamaha YAS-306 Test – Allrounder mit kleinen Schwächen


Multiroom-Musik-Streaming steht derzeit hoch im Kurs. Mit der Yamaha YAS-306 präsentiert das japanische Unternehmen nun eine streamingfähige Soundbar, welche unter anderem mit 7.1 Surround-Sound, internem Subwoofer und hochwertiger Optik daherkommt. Hierbei können Käufer zwischen einer schwarzen und silbernen Farbvariante wählen. Wir haben Yamahas neueste Klangleiste getestet und verraten, ob die Anschaffung sich lohnt.

Gesamtansicht der Yamaha YAS-306

Erster Eindruck

Musik streamen via Bluetooth, Apple AirPlay oder über Yamaha MusicCast vom PC, Mac oder NAS direkt auf die eigene Musiksammlung zugreifen. Der Wiedergabe favorisierter Abspielmedien sind mit der Yamaha YAS-306 nahezu keine Grenzen gesetzt.
Die Soundbar besitzt keinen HDMI-Anschluss, dafür sind – neben den kabellosen Übertragungsmöglichkeiten – ein optischer, koaxialer und analoger Audioeingang mit an Bord. Besonders positiv: Dank koaxialem Sub-Anschluss kann das Klangbild (optional) um einen externen Subwoofer ergänzt werden.

Auf der Oberseite befinden sich die wichtigsten Bedienelemente: Lautstärkeregler, Input-, WiFi- und Stumm Taste. Mit Hilfe von Status-LEDs werden Informationen bezüglich der Eingabequelle und Lautstärke vermittelt. Durch das fehlende Display gestaltet sich die Bedienung jedoch etwas anstrengend.

Die Yamaha YAS-306 wirkt elegant, hochwertig und leistungsstark. Ihr minimalistisches Design passt sich perfekt jeder Umgebung an. Mit einer Länge von 95 cm zählt die Soundbar jedoch zu den größeren Vertretern ihrer Zunft. Wir empfehlen daher die Positionierung unter einem Fernseher mit mindestens 40 Zoll Bildschirmdiagonale. Alternativ kann die 4.9 kg schwere Klangleiste auch an einer Wand montiert werden.


Technische Daten

  • Ausgangsleistung: 120 Watt
  • Kanäle: 7.1
  • Ein-/Ausgänge: Optischer, koaxialer und analoger Audioeingang, Wi-Fi, Ethernet, Sub-Anschuss, Bluetooth, Apple AirPlay, MusicCast
  • Größe Haupteinheit: 95,0 x 72,0 x 13,1 cm
  • Gewicht: 4,9 kg

Sound

Klanglich weist die YAS-306 eine Besonderheit auf, welche wir bisher bei keiner anderen Soundbar beobachten konnten: Mit Hilfe der beiliegenden Fernbedienung können die Klangeigenschaften leider nur in begrenztem Umfang konfiguriert werden! – Wer das volle Potential ausschöpfen möchte, muss sein Smartphone zur Hand nehmen und mit der MusicCast App weitere Einstellungsmöglichkeiten aufrufen.
Weswegen Yamaha diesen (etwas umständlichen) Weg gegangen ist, können wir uns dennoch nicht erklären.

Ebenfalls außergewöhnlich sind die wenigen Einstellungsmöglichkeiten, die für eine Klangleiste in dieser Preisklasse etwas dürftig ausfallen. Neben Surround, Stereo, Bass Extension und Clear Voice sind keine weiteren Modi auswählbar. Ob und wann Yamaha hier in Zukunft per Software-Update nachrüstet, ist leider nicht bekannt.

Es gibt dennoch auch Positives zu berichten. Die Soundbar klingt wirklich gut und produziert ein ausgewogenes Klangbild, welches optimal durch glasklare Höhen, Mitten und Tiefen ergänzt wird. Ebenfalls überzeugen konnte die Air Surround Xtreme Technologie. Diese erzeugt mittels komplexer Algorithmen authentischen 7.1 Surround Sound und sorgt – auch ohne aufwändige Lautsprecherinstallation und Installation – für mehr Volumen.
Im direkten Vergleich mit Konkurrenzprodukten von Sony, Samsung und Co. muss Yamaha zukünftig aber noch eine Schippe drauflegen, um nicht den Anschluss zu verlieren.


Fazit

In unserem Soundbar Test hat die Yamaha YAS-306 sich in allen Bereichen hervorragend präsentiert und zählt mit ihrem Gesamtpaket definitiv zu den derzeit besten Soundbars im mittleren Preissegment. Nicht zeitgemäß sind das Fehlen von HDMI und Display.

Die größte Konkurrenz kommt jedoch aus den eigenen Reihen:

Die YSP-1600 ist minimal teurer, besitzt ähnliche Funktionen und verfügt über einen HDMI 2.0-Eingang. In puncto virtuell Surround-Sound hat die Soundbar ebenfalls leicht die Nase vorn. Sofern Sie einen HDMI-Anschluss benötigen, stellt die YSP-1600 eine echte Alternative dar. Andernfalls können Sie getrost zur hier getesteten YAS-306 greifen.

Yamaha YAS-306 Black MusicCast 7.1 Soundbar schwarz

Preis: EUR 301,60

4.0 von 5 Sternen (45 Bewertungen)

11 gebraucht & neu erhältlich ab EUR 225,40



Sonos Playbar Test – Qualität trifft auf Funktionalität


„Normal kann jeder“, scheinen sich die Verantwortlichen bei der Entwicklung der Sonos Playbar gedacht zu haben. Der US-amerikanische Hersteller ist für seine Multiroom-Musiksysteme weltbekannt und gilt als Vorreiter bei der Entwicklung netzwerkfähiger Abspiel-Komponenten. Nun soll eine 3.0 Soundbar das Portfolio ergänzen. Inwieweit dieser Versuch gelungen ist und ob sich die kostspielige Anschaffung wirklich lohnt, erfahren Sie in unserem Test der Sonos Playbar.

Gesamtansicht der Sonos Playbar

Erster Eindruck

Von außen betrachtet, präsentiert die Sonos Playbar sich unauffällig. Das kantige Gehäuse ist in schlichtem schwarz gehalten und wird durch silberfarbene Leisten optisch ergänzt. Sowohl Qualität als auch die Verarbeitung wirken hochwertig.

Im Lieferumfang enthalten sind – neben der Playbar und dazugehörigem Netzkabel – ein 1,5 m langes optisches Audiokabel, Ethernetkabel und eine Betriebsanleitung. Die in der Produktbeschreibung häufig gezeigte Wandhalterung muss zusätzlich erworben werden.

Ihre Stärken offenbart die Playbar bei genauerer Betrachtung der technischen Features. Sonos Hardware ist untereinander kompatibel und ermöglicht die Kopplung mehrerer Lautsprecher per WLAN, so dass Sie TV-Sendungen und Musik perfekt synchron im ganzen Haus hören können. Durch die Kombination mit zwei Sonos PLAY:1/3 Speakern und/oder einem externen Subwoofer kann somit ein klangstarker 5.1 Heimkino Surround-Sound kreiert werden. Diese Baukastenprinzip ist bis dato einzigartig und eröffnet völlig neue Einsatzmöglichkeiten.


Technische Daten

  • Kanäle: 3.0
  • Ein-/Ausgänge: Optischer Audioeingang (digital), 10/100 Mbps Ethernet-Port, WLAN
  • Größe Haupteinheit: 8,5 x 90,0 x 14,0 cm
  • Gewicht: 5,4 kg

Sound

Sie kennen diese Situation vielleicht: Der Lieblingsfilm flimmert über den Bildschirm, doch dank des tristen Klangs will keine richtige Kinoatmosphäre aufkommen. Die Sonos Playbar versucht diesen Umstand mit Hilfe von neun intern verbauten Lautsprechern zu kompensieren – mit Erfolg! Selten konnten wir ein ähnlich leistungsfähiges Gerät in unserem Testlabor begrüßen. Durch die spezielle Anordnung der Lautsprecher entsteht ausgewogener Surround-Sound, der Ihr Wohnzimmer in ein kleines Heimkino verwandelt. Ebenfalls gut gefallen, haben uns der integrierte Nachtmodus und die Clear Voice Funktion. Beide Optionen reduzieren die tiefen Tonfrequenzen des Klangbildes und heben Dialoge deutlich hervor.

Eine Erweiterung auf 3.1 bzw. 5.1 Kanäle konnten wir leider nicht vornehmen. Der Sonos Subwoofer war uns mit seiner unverbindlichen Preisempfehlung von 699,99 Euro dann doch etwas zu teuer.

Zu bemängeln gibt es zwei wesentliche Punkte: Zum einen wäre ein HDMI-Anschluss zeitgemäß gewesen, zum anderen haben wir das Fehlen des DTS Standards zu beanstanden. Der Mehrkanal-Sound darf bei einer Soundbar dieser Preisklasse eigentlich nicht fehlen!


Fazit

Wer die 799,99 Euro teure Investition nicht scheut, bekommt ein gelungenes Gesamtpaket, das vor allem in puncto Sound vollends überzeugt. Sollten Sie zukünftig über einen Umstieg auf Sonos Lautsprecher nachdenken, führt kein Weg an dieser Soundbar vorbei. Die ausgeklügelte Netzwerkfunktion ist zukunftsweisend und dürfte zeitnahe auch von anderen Herstellern in ähnlicher Form verwendet werden.

Die hohen Anschaffungskosten für zusätzliche Komponenten (Rear-Speaker, Subwoofer), die fehlende HDMI-Schnittstelle und die nicht vorhandene DTS-Unterstützung trüben den guten Gesamteindruck jedoch ein wenig. Wer sich abseits des Sonos Kosmos aufhalten möchte, findet einige Alternativen, die einen ähnlichen Leistungsumfang besitzen, jedoch nur einen Bruchteil kosten.

Sonos PLAYBAR WLAN-Soundbar für Heimkino und Musikstreaming schwarz

Preis: EUR 749,00

4.3 von 5 Sternen (230 Bewertungen)

29 gebraucht & neu erhältlich ab EUR 549,00



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Soundbars News – März

Der Frühling hat Einzug erhalten und versorgt uns mit jeder Menge frischer Soundbar Neuigkeiten. Mit dabei sind Ankündigungen von Denon, Sonos und Sony. Außerdem finden die ersten Neuvorstellungen der Consumer Electronics Show in Las Vegas ihren Weg auf den US-amerikanischen Markt.



Denon HEOS Soundbar ab April erhältlich

Denon mit neuer Soundbar

(Foto: Denon)

AREA DVD: Der weltweit größte Hersteller von qualitativ hochwertigen HiFi- und Heimkino-Produkten hat mit der HEOS Bar seine bereits zweite Soundbar in den Produktkatalog aufgenommen. Die 3.0 Klangleiste ist 7,2 x 110 x 14,8 cm schlank, wiegt lediglich 4,8 kg und hört auf den Namen Denon HEOS Bar.

Datenblatt der Denon HEOS Bar
LieferumfangHEOS Bar, Schnellstartanleitung, HDMI-Kabel, optisches Kabel, 3,5 mm Klinken-Kabel, Stromkabel, Ethernet-Kabel, ein Paar Metall-Füße, Fernbedienung
Kanäle3.0
Surround-Sound-FormateDolby TrueHD, DTS-HD Master, Dolby Digital, Dolby Digital Plus, DTS Decoding
KonnektivitätHDMI-Eingang (4), HDMI-Ausgang, Analoger AUX-LINE-Eingang, optischer/koaxialer Digital-Eingang, USB, Bluetooth, Wi-Fi, Infrarot (IR) Sensor
Stromversorgung100-240 Volt AC, 50/60 Hz
Gewicht4,8 kg
Abmessungen7,2 x 110 x 14,8 cm

Wie Kenner anhand der Namensgebung vielleicht bemerken, handelt es sich bei dieser Soundbar um weitere Hardware aus der HEOS Multiroom-Lautsprecher Reihe. Dies bedeutet, dass die Klangleiste mit weiteren Lautsprechern ergänzt und beispielsweise zu einem vollwertigen 5.1 System aufgerüstet werden kann. Die HEOS Integration ermöglicht es zudem, sämtliche Musik kabellos zu genießen – ähnliche Systeme kennt man bereits von Herstellern wie Bose oder Sonos.

Die Soundbar ist für 999.- Euro ab April bei ausgewählten Händlern erhältlich.


Sonos kündigt neue Soundbase an


Forbes: Sony hat mit der HT-XT1 bereits bewiesen, dass Soundbases eine ernstzunehmende Alternative zu herkömmlichen Soundbars sind. Diese Tatsache ist auch Sonos nicht entgangen. Mit der Sonos Playbase schicken die US-Amerikaner ihr neuestes Zugpferd ins Rennen.

Die Soundbase wiegt stolze 8,6 kg und kann Fernseher mit bis zu 35 kg Gesamtgewicht tragen. Eine Kopplung per Wi-Fi mit anderen Sonos Lautsprechern ist selbstverständlich ebenfalls möglich bzw. von Sonos erwünscht, um für einen ausgewogenen Multiroom-Sound zu sorgen.

Ab dem 4. April kann man die Playbase in Weiß oder Schwarz kaufen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 799 Euro. Unser ausführlicher Testbericht wird in Kürze sicherlich folgen.


Sony veröffentlicht sein neues Flaggschiff im Juli

Sony HT-ST5000: Release im Juli

(Foto: Amazon)

Golem: Sicherlich spricht Sony mit seiner bald erscheinenden HT-ST5000 Soundbar nur ein besonders audiphiles Publikum an. Erstmals auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas vorgestellt, hat der drittgrößte japanische Elektronikkonzern nun den Preis für sein neuestes Referenzmodell bekannt gegeben. Interessenten müssen zukünftig tief in die Tasche greifen, um die 1500 US-Dollar teure Soundbar ihr Eigen nennen zu dürfen.

Für diese stattliche Summe erwartet sie insgesamt zwölf Lautsprecher, 7.1.2 Soundkanäle, diverse Anschlüsse wie beispielsweise drei HDMI-Eingänge, ein HDMI-Ausgang, USB, Bluetooth, integriertes Wi-Fi und Chromecast Unterstützung. Auf Sonys Website finden Sie eine noch detailliertere Auflistung aller Ausstattungsmerkmale.

Sollten Sie zukünftig in die Champions League der Soundbars aufsteigen wollen, könnte die HT-ST5000 genau das Richtige sein. Wann die Soundbar bei uns erhältlich sein wird, ist allerdings noch nicht bekannt.


Samsung HW-K360 Test – Neuauflage des Erfolgsmodells


Herstellern wie Samsung ist es zu verdanken, dass Soundbars sich bis heute wachsender Beliebtheit erfreuen. Nur wenige Fabrikanten sind so sehr auf die stetige Weiterentwicklung ihrer Produkte fokussiert, wie das südkoreanische Unternehmen. Mit der HW-K360 präsentiert man nun den Nachfolger der extrem erfolgreichen Samsung HW-J355, welche uns in der Vergangenheit bereits überzeugen konnte. An dieser Stelle betrachten wir die Unterschiede beider Modelle und verraten, ob die Neuauflage dem bisherigen Kundenliebling das Wasser reichen kann.

Gesamtansicht der Samsung HW-K360

Erster Eindruck

Optisch gibt es – gegenüber des Vorgängers – keine nennenswerten Neuerungen. Die Soundbar besitzt das gleiche Design, ist mit 90,8 x 52 x 70 cm jedoch etwas schmaler geworden. Neben den altbekannten Anschlüssen (Digitaler-Audioeingang (optisch), Koaxialer Anschluss, Bluetooth, USB) ist erneut ein kabelloser Subwoofer mit an Bord. Im Gegensatz zum Vorgängermodell wird dieser nun nicht mehr passiv, sondern aktiv betrieben, was für ein noch homogeneres Klangerlebnis sorgen soll (Vergleich: Aktiver/passiver Subwoofer).

Technisch gibt es ebenfalls eine kleine Neuerung. Statt 120 Watt Leistung, stehen der 2.1 Soundbar nun 130 Watt Ausgangsleistung zur Verfügung. Der Leistungszuwachs dürfte sich vor allem in größeren Räumen positiv auswirken. Die Installation und Inbetriebnahme ist nach wie vor unkompliziert und sollte auch für unerfahrene Benutzer binnen weniger Minuten zu bewerkstelligen sein.

Samsung HW-K360Samsung HW-J355
Ausgangsleistung130 Watt120 Watt
Subwoofer-Typaktivpassiv
KonnektivitätDigitaler-Audioeingang (optisch), Koaxialer Anschluss, Bluetooth, USBDigitaler-Audioeingang (optisch), Koaxialer Anschluss, Bluetooth, USB
Maße Soundbar90,8 x 52 x 70 cm94,3 x 58 x 65 cm
Maße Subwoofer15,2 x 30 x 28,4 cm15,5 x 30 x 28,5 cm

Frei nach dem Motto: „Schuster, bleib bei deinem Leisten“ hält Samsung somit an seinem altbewährten Konzept fest und ergänzt sein Erfolgsmodell nur um wenige Nuancen.


Technische Daten

  • Ausgangsleistung: 130 Watt
  • Kanäle: 2.1
  • Ein-/Ausgänge: Digitaler-Audioeingang (optisch), Koaxialer Anschluss, Bluetooth, USB
  • Größe Haupteinheit: 90,8 x 52 x 70 cm
  • Größe Subwoofer: 15,2 x 30 x 28,4 cm

Sound

In puncto Klangverhalten gibt es keine großen Veränderungen. Die 2.1 Soundbar verfügt immer noch über diverse vorkonfigurierte Klangmodi und liefert kristallklare Klänge, welche eine deutliche Steigerung gegenüber herkömmlichen TV-Lautsprechern sind. Die 10 zusätzlichen Watt an Leistung tun dem System ebenfalls gut und ermöglichen ein noch größeres Einsatzspektrum.

Interessant dürfte die Samsung KW-K360 für Käufer sein, die sich gerne langfristig an das Sound-System binden möchten. Dank Kompatibilität zum neu-vorgestellten Wireless Rear Kit lässt sich die Soundbar optional um zwei kabellose Real-Speaker erweitern, was noch satteren Surround-Sound zur Folge hat.


Fazit

Ein bereits erstklassiges Vorgängermodell noch besser machen? – Dieses Kunststück ist mit der Samsung HW-K360 definitiv gelungen! In Sachen Preis-Leistung führt derzeit kein Weg an der geschrumpften Neuauflage vorbei. Die Ausstattung wurde um sinnvolle Komponenten ergänzt und vor allem die Unterstützung des Wireless Rear Kit könnte zukünftig noch eine tragende Rolle spielen. Wer auf den fehlenden HDMI-Anschluss verzichten kann, wird mit dieser Kaufentscheidung sicherlich noch lange seine Freude haben!

Samsung HW-K360/EN 2.1 Soundbar (130 W, kabelloser Subwoofer, Bluetooth) schwarz

Preis: EUR 165,06

4.2 von 5 Sternen (101 Bewertungen)

14 gebraucht & neu erhältlich ab EUR 137,79



Samsung HW-J355 Test – Kundenliebling zum Kampfpreis


Fernseher werden immer größer und flacher – oftmals bleibt jedoch der Klang auf der Strecke, da im eleganten Gehäuse minderwertige Lautsprecher verbaut werden. Das eine Aufrüstung keine riesige Summen verschlingen muss, beweist Samsung mit seiner HW-J355 2.1 Soundbar. Schon für knapp 100 Euro findet die Klangleiste den Weg zu Ihnen nach Hause. Ob sich die kostengünstige Anschaffung tatsächlich lohnt, erfahren Sie im weiteren Verlauf.

Gesamtansicht der Samsung HW-J355

Erster Eindruck

Die Samsung HW-J355 wird in einem massiven Karton ausgeliefert, welcher nur schwer erahnen lässt, dass sich im Inneren eine lediglich 94,3 x 58 x 65 cm schmale Soundbar inklusive externem Subwoofer befindet.

Der Ersteindruck gestaltet sich durchweg positiv und verdeutlicht, dass der südkoreanische Konzern – trotz des geringen Kaufpreises – an nahezu alle Extras gedacht hat. Im Lieferumfang befinden sich neben der eigentlichen Hardware: Fernbedienung, Kurzanleitung, Wandhalterung und ein optisches Kabel. Letzteres ist für die schnelle Inbetriebnahme unablässig.
Sollten Sie eine andere Verbindungsart bevorzugen, so stehen außerdem ein koaxialer Anschluss, Bluetooth und USB zur Verfügung. Auf die gängige HDMI-Schnittstelle wurde leider verzichtet.

Die Inbetriebnahme erfolgt innerhalb weniger Minuten und ist nahezu selbsterklärend. Alle nötigen Kabel besitzen entsprechende Hinweise und das Display der Samsung HW-J355 führt durch die ersten Installationsschritte. Ein besonders positiver Nebeneffekt für alle Besitzer eines Samsung TVs: Die Soundbar und das Fernsehgerät können bequem mit nur einer Fernbedienung bedient werden.


Technische Daten

  • Ausgangsleistung: 120 Watt
  • Kanäle: 2.1
  • Ein-/Ausgänge: Digitaler-Audioeingang (optisch), Koaxialer Anschluss, Bluetooth, USB
  • Größe Haupteinheit: 94,3 x 58 x 65 cm
  • Größe Subwoofer: 15,5 x 30 x 28,5 cm

Sound

Samsung kann in dieser Kategorie von seinem großen Erfahrungsschatz profitieren. Sicherlich darf man von einem Sound-System dieser Preisklasse keine zu großen Wunder erwarten, doch was die 120 Watt starke Soundbar abliefert, kann durchaus mit teureren Systemen konkurrieren. Die 2.1 Soundkanäle beschallen kleinere Räume (20-25 qm) mühelos und sorgen für eine deutliche Verbesserung des herkömmlichen Klangbildes. Der mitgelieferte Subwoofer kann ebenfalls überzeugen und sorgt – trotz seiner kompakten Maße von 15,5 x 30 x 28,5 cm – für kraftvolle Bässe.

Für ein noch individuelleres Hörvergnügen sorgen die vorinstallierten Klangmodi der HW-J355. Hier lassen sich beispielsweise persönlichere Präferenzen situationsabhängig konfigurieren. Egal, ob Musik- oder Fernsehunterhaltung, für jeden Geschmack ist ein passender Modus mit an Bord.


Fazit

Es ist kaum verwunderlich, dass die Samsung HW-J355 derzeit als echter Kundenliebling gilt. Die Soundbar überzeugt durch eine attraktive Preisgestaltung und konzentriert sich auf ihre Kernaufgabe.
Der Funktionsumfang weist dennoch kleinere Schwächen auf: Der fehlende HDMI-Anschluss ist nicht zeitgemäß und das Display dürfte vielen Käufern ein Tick zu dunkel erscheinen. Nichtsdestotrotz hat Samsung mit dieser Soundbar einen erneuten Volltreffer gelandet und steht völlig verdient an der Spitze sämtlicher Bestseller-Listen.

Samsung HW-J355 2.1 Soundbar (120W, passiver Subwoofer, Bluetooth) schwarz

Preis: EUR 179,95

4.3 von 5 Sternen (342 Bewertungen)

2 gebraucht & neu erhältlich ab EUR 179,95



Bose Solo 5 TV Sound System Test – Solide, aber ohne Akzente


Große HiFi-Systeme mit externem Subwoofer versprechen viel Leistung, sind jedoch kostspielig und können in den seltensten Fällen voll ausgeschöpft werden. Dieser Sachverhalt ist auch der Bose Corporation nicht verborgen geblieben. Mit dem Bose Solo 5 TV Sound System präsentieren die Amerikaner eine kompakte – 7,0 cm x 54,8 cm x 8,6 cm – Soundbar, welche alle notwendigen Funktionen auf engstem Raum vereint. Ob sich die Anschaffung lohnt, erfahren Sie im weiteren Verlauf.

Gesamtansicht des Bose Solo 5 TV Sound Systems

Erster Eindruck

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 279,99 Euro gehört das Bose Solo 5 TV System nicht zu den günstigsten Vertretern seiner Zunft.
Rechtfertigen möchte der Hersteller den Preis mit einem schlichten und modernen Design, einfacher Bedienung und hochwertigen technischen Komponenten.

Der Ersteindruck ist durchweg positiv – von einem echten Premium-Hersteller ist allerdings auch nichts anderes zu erwarten. Neben der kinderleichten Installation fällt vor allem die mitgelieferte Universalfernbedienung direkt ins Auge. Sie ist wesentlicher größer als herkömmliche Fernbedienungen und überzeugt durch ihren großen Funktionsumfang. Die Verknüpfung mit anderen Geräten könnte Laien jedoch vor Probleme stellen und erfordert einiges an Geduld.


Technische Daten

  • Ein-/Ausgänge: Optischer Audioeingang (digital), Koaxialer Audioeingang (digital), 3,5-mm-AUX (analog)
  • Größe Haupteinheit: 7,0 cm x 54,8 cm x 8,6 cm (HxBxT)
  • Gewicht: 1,69 kg
Wichtige Links

Sound

Trotz des kompakten und leichten Gehäuses werden Höhen, Mitten und Bässe bei Zimmerlautstärke sauber herausgearbeitet. Bei höherer Lautstärke treten die tiefen Töne in den Hintergrund und werden von den Höhen dominiert. Besonders positiv: Auf Knopfdruck kann der vor-konfigurierte Dialogmodus aktiviert werden. Dieser rückt gesprochene Inhalte in den Vordergrund und reduziert Bässe – im Test konnten Konversationen dadurch noch besser wahrgenommen werden.

Musik-Liebhaber werden sich über zwei Optionen besonders freuen. Die Universalfernbedienung erlaubt die manuelle Steuerung des internen Subwoofers. Bässe können somit bei der Musikwiedergabe auf Knopfdruck reduziert oder ergänzt werden. Per Bluetooth lassen sich zudem alle gängigen Abspielgeräte schnell und einfach mit der Soundbar verbinden.

Klanglich kann sich die Bose Solo 5 dennoch nicht von ähnlichen Systemen der Konkurrenz absetzen. Zum einen fehlt es an Leistung (der Hersteller macht keine genauen Angaben zur Watt-Leistung) und zum anderen hat die Soundbar gegenüber Systemen mit externem Subwoofer das Nachsehen.


Fazit

Das Bose Solo 5 TV Sound System hält was es verspricht, kann jedoch keine deutlichen Akzente setzen. Die Ausstattung ist minimalistisch, der Klang mittelmässig und der Funktionsumfang kann sich gegenüber der Konkurrenz nicht klar genug positionieren. Als Alleinstellungsmerkmal kann lediglich die mitgelieferte Universalfernbedienung gesehen werden. Diese fällt allerdings extrem groß aus und erfordert bei der Programmierung einiges an Geduld.

Hartgesottene Bose Anhänger können dennoch unbeschwert zugreifen. Wer mehr Leistung möchte, sollte zum großen Bruder – dem Bose Solo 15 Series II TV Sound System – greifen.

Bose Solo 5 TV Sound System Schwarz

Preis: EUR 194,99

4.0 von 5 Sternen (632 Bewertungen)

1 gebraucht & neu erhältlich ab EUR 194,99



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Soundbars News – Januar

Der Januar stand ganz im Zeichen der Consumer Electronics Show, die vom 5. bis 8. Januar in Las Vegas stattfand. Die Messe gilt neben der CeBIT, IFA und dem Mobile World Congress als weltweit wichtigstes Ereignis für die Vorstellung neuer Unterhaltungselektronik. Selbstverständlich ließen sich Unternehmen wie LG, Samsung oder Sony diese Gelegenheit nicht nehmen und präsentierten neue Soundbar-Systeme.



LG bringt drei neue Soundbars auf den Markt

LG Electronics CES Releases

(Foto: LG Electronics)

notebooksbilliger: LG Electronics präsentierte auf der CES gleich drei neue Soundbars. Zuletzt wurde die Luft – dank der starken Konkurrenz von Samsung und Sony – für das südkoreanische Unternehmen immer dünner. Eine breitgefächerte Auswahl an neuen Systemen soll dies nun ändern und die Absatzzahlen steigern.

JB SJ9 Darstellung

Mit der neuen LG SJ9 will man vor allem High-End Kunden für sich gewinnen. Die 5.1.2 Soundbar ist mit 4K Sound ausgestattet (Hi Resolution Audio mit 24-bit/192kHz) und soll eine verlustfreie Wiedergabe hochwertiger Audio-Formate gewährleisten. Laut Hersteller ist zudem eine integrierte Google Chromecast Unterstützung mit an Bord. Nähere Details sind bislang leider nicht bekannt.

JB SJ8 Darstellung

Einen ähnlichen Ansatz wie die SJ9 verfolgt die – nur 38 Millimeter hohe – LG SJ8. Sie unterstützt 4K Sound, 4K Pass-Though und kann Inhalte über Google Chromecast streamen. Die Besonderheit: Dank ihrer geringen Höhe kann die Soundbar bei bestimmten LG TV-Modellen den originalen Standfußes ersetzen. Genauere Informationen hierzu werden sicherlich bald folgen.

JB SJ7 Darstellung

Den Abschluss macht die LG SJ7. Die 320 Watt starke Soundbar zeigt jetzt schon, was in einigen Jahren in unseren Wohnzimmern beheimatet sein könnte. Dank neuartigem „Split Bar Design“, Bluetooth und integriertem Akku eröffnen sich viele neue Anwendungsmöglichkeiten und lassen die Grenzen zwischen stationärem und mobilem Einsatz immer weiter verschwimmen. Ein Veröffentlichungstermin für LGs innovative Soundbar ist derzeit noch nicht bekannt.



Sony HT-MT300 und HT-MT500 erscheinen im März

Sony CES Releases

(Foto: Sony)

Sony: Auch von Sony gibt es Neuigkeiten! Mit der HT-MT500 und HT-MT300 wurden gleich zwei neue 2.1 Soundbar-Modelle auf der CES in Las Vegas präsentiert. Vollgepackt mit allerlei technischen Innovationen, möchte der drittgrößte japanische Elektronikkonzern vor allem mit seinem minimalistischen Design auf Kundenfang gehen. Beide Systeme besitzen einen schlanken, kabellosen Subwoofer, der aufgrund seiner geringen Höhe flexibel im Raum platziert werden kann.

Die HT-MT500 richtet sich besonders an Musikliebhaber. Dank integrierter Chromecast-Unterstützung und Spotify Connect können, innerhalb weniger Sekunden, favorisierte Musiktitel bequem vom Handy/Smartphone auf der Soundbar wiedergegeben werden. Angestrebt ist eine Veröffentlichung im März 2017 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 600 Euro.

Etwas günstiger kommt die HT-MT300 daher. Die NFC/Bluetooth-fähige Soundbar soll im März 2017 für umgerechnet 300 Euro erscheinen. Käufer können hierbei zwischen einer schwarzen (charcoal black) und weißen (crèmewhite) Variante wählen.


Samsung MS750 erscheint 2017

Samsung CES Releases

(Foto: Samsung)

Samsung: Eine Innovation jagt die nächste. Als Marktführer konnte Samsung es sich selbstverständlich nicht nehmen lassen und präsentierte mit der MS750 ebenfalls eine brandneue Soundbar. Für die Südkoreaner ist die neuste Errungenschaft eine echte Premiere, denn die MS750 ist die erste Klangleiste mit vollwertigem – integrierten – Subwoofer. Hierdurch soll Platz eingespart und der Sound optimiert werden.

Weiterhin ist die Soundbar ist mit der Samsung Smart Remote kompatibel, sodass das Heimkino-Equipment mit nur einer Fernbedienung gesteuert werden kann. Bezüglich Preis und Erscheinungstermin hält der Hersteller sich derzeit noch bedeckt. Ein Veröffentlichung in 2017 gilt jedoch als sicher.


Sony HT-XT1 Test – Die Soundbase-Referenz


Sony konnte in der Vergangenheit mit seinen ausgeklügelten Soundbars, welche zu echten Kundenlieblingen avancierten, punkten. Mit der Sony HT-XT1 will man nun einen völlig neuen Weg beschreiten und stößt in die Nische der Soundbases vor. Diese zeichnen sich durch ein extrem flaches Gehäuse aus, welches gleichzeitig als Stellfläche genutzt werden kann. Ob Japans drittgrößter Elektronikkonzern abermals einen Verkaufsschlager landen kann, erfahren Sie in unserem Test der Sony HT-XT1.

Gesamtansicht der Sony HT-XT3

Erster Eindruck

Ausgepackt und losgelegt! Die Inbetriebnahme der 72 x 7,2 x 31 cm schlanken Soundbase gelingt innerhalb weniger Minuten und ist nahezu selbsterklärend. Um letzte Unklarheiten aus dem Weg zu räumen, befindet sich zudem eine Schnellstart-Anleitung mit im Lieferumfang. Die Verkabelung erfolg per optisch-digitalem Anschluss oder HDMI-Schnittstelle. Für letztere Variante wird leider kein passendes Kabel mitgeliefert.

Besonders auffällig ist das hohe Gewicht der HT-XT1. Durch ihre robuste Bauweise soll die Soundbase als „All-in-One“ Lösung fungieren und kann TV-Geräte mit bis zu 140 cm bzw. 55 Zoll Bilddiagonale und einem Gesamtgewicht von 30 kg mühelos tragen. Gerade in kleineren Räumen kann diese platzsparende Eigenschaft von Vorteil sein.


Technische Daten

  • Ausgangsleistung: 170 Watt
  • Kanäle: 2.1
  • Ein-/Ausgänge: Analoger Audioeingang (1), HDMI-Videoausgang (1), HDMI-Videoeingang (3), Optischer Audioeingang (1)
  • Größe Haupteinheit: 72 x 7,2 x 31 cm

Sound

Das Klangverhalten der Sony HT-XT1 bietet allerlei Besonderheiten. Der integrierte Surround-Decoder decodiert nahezu alles an aktuellen Formaten, bis hin zu Dolby TrueHD und DTS HD Master Audio. 3D- und 4K-Unterstützung sind ebenfalls mit an Bord. Käufer sollten somit für alle zukünftigen Formate gut gewappnet sein.

Auch in allen anderen Teildisziplinen präsentiert die HT-XT1 sich äußerst harmonisch. Filmdialoge werden, ähnlich wie Musiktitel, unverfälscht weiterverarbeitet und in einen stimmigen Gesamtkontext gerückt. Die 170 Watt Ausgangsleistung sind zudem für mehr als nur gemütliche Fernsehabende geeignet. Besonders positiv: Schon bei Zimmerlautstärke entfaltet sich ein räumliches, gut strukturiertes Klangbild.
Sony hat seine Hausaufgaben gemacht und kann hier mit seinem Sound-System auf ganzer Linie überzeugen.


Fazit

Was Sony mit der HT-XT1 abliefert, kann nur mit absoluten Spitzennoten honoriert werden und sichert sich verdientermaßen eine Position an der Spitze! Vor allem klanglich wird, trotz integriertem Subwoofer, eine herausragende Performance geliefert. Zu verdanken ist dies den sehr guten Soundtreibern und der perfekten Abstimmung einzelner Komponenten. Zahlreiche Anschlussmöglichkeiten, App-Unterstützung und ein nahezu perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis machen die Soundbase somit zur absoluten Kaufempfehlung.

Sony HT-XT1 Soundbase Lautsprecher (170 Watt, NFC, Bluetooth, integrierter Subwoofer) schwarz

Preis: EUR 222,47

4.2 von 5 Sternen (456 Bewertungen)

2 gebraucht & neu erhältlich ab EUR 222,47